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Mit “Coaching-Maximal inside” wollen wir Euch einen Blick hinter die Kulissen geben und Euch vorstellen mit wem Ihr es zu tun habt. Dabei werden wir die Kernkompetenzen unserer Coaches vorstellen und aktuelle Fragen rund um Existenzgründerseminare, Gründercoachung Deutschland, Businessplan, Tragfähigkeitsbescheinigung und Führungskraftetraining diskutieren.
Den Auftakt unserer inside-Reihe macht Birgit Baum, Unternehmensberaterin & Coach:

C.-Max: “Coaching-Maximal” ist ein Netzwerk von erfahrenen Coaches und bündelt so Wissen & Kompetenz für Existenzgründer und Führungskräfte aus einer Hand. Wo liegen Deine Schwerpunkte? Stell Dich bitte kurz vor?

B. Baum: “Meine Name ist Birgit Baum. Ich bin Coach und Unternehmensberaterin. Ich habe einen wirtschaftlich-technischen Universitätsabschluss und einige Jahre an praktischer Berufserfahrung. Meine Schwerpunkte in der Beratung für Existenzgründer sind

  • Finanzplanung & Finanzierung
  • Controlling
  • Prozessanalyse & -optimierung und Organisation.

C.-Max: -”Welchen Fokus in Bezug auf Existenzgründungen bringst Du ins C-Max-Netzwerk ein?

B. Baum: “Ich habe schon oft in der Vorgründungsphase mit Existenzgründern zu tun. Ich unterstütze Sie bei der Erstellung von Businessplänen und in Bezug auf die Ausstellung der fachkundigen Stellungnahme, auch Tragfähigkeitsbescheinigung genannt, für die Arbeitsagentur im Zusammenhang mit einer geförderten Gründung. Ich bin einer der Coaches, die im viertägigen Existenzgründerseminar wertvolle Praxistipps vermittelt und als KfW-Beraterin stehe ich im Rahmen des Gründercoaching Deutschland zur Verfügung.”

Existenzgründerseminare dienen der guten Vorbereitung auf die Selbstständigkeit

C.-Max: “Was ist für Dich das Wichtigste, wenn ein Existenzgründer seine Selbstständigkeit beginnen möchte?

B. Baum: “Das A&O sind nach wie vorher eine gute Vorbereitung und ein frühzeitiges Auseinandersetzen mit der Existenzgründung. Dazu gehört es, dass sich jeder Gründer folgende Punkte genau erarbeiten sollte:

  • Erstellung eines gehaltvollen Businessplans
  • Was sind meine Produkte oder Dienstleistungen?
  • Zu welchem Preis kann ich sie in den Markt bzw. an den Kunden bringen?
  • Wo liegt mein Markt? Wie sieht mein Marktumfeld aus?
  • Was macht meine Konkurrenz besser oder schlechter? Gibt es eine Nische?
  • Wo sind meine Kunden? Wie sieht meine Zielgruppe aus?
  • Wo ist mein Standort? Habe ich eine A- oder B-Lage?

Ganz Allgemein kann man sagen: A-Lagen sind teuer, dafür kommt die Kundschaft fast von selbst. B- oder C-Lagen brauchen oft ein intensives Marketing. Hier droht eine Insolvenz schneller, wenn die Kundschaft ausbleibt.

Liquiditätsplanung ist essentieller Bestandteil des Businessplans

C.-Max: Gibt es einen Punkt, wo Du sagst: “Egal, wie gut die Idee, der Businessplan oder die Strategie ist, wenn nicht XY erfüllt ist, dann ist es richtig schwer!”

B. Baum: “Unbedingt. Ich halte die Liquiditätsplanung für sehr wichtig. Das vergessen nämlich Viele. Finanzplanung, das haben alle im Blick, aber was ist, wenn mal kein Geld verdient wird oder eine Auftragsflaute ist? Mind. 3 Monate sollte sich jeder Existenzgründer über Wasser halten können aus eigener Kraft. Noch besser er kann es 6-12 Monate. Dazu muss man seine Fixkosten genau kennen, damit man Liquiditätsengpässe durchstehen kann. Hinzu kommt der psychische Druck, während des Liquiditätsengpasses. Das ist eine besondere Form von Stress. Als Existenzgründer ist es wichtig den richtigen Umgang mit Ängsten und Druck zu lernen. Deshalb ist gut, wenn man schon in der Gründungsphase auch dieses Thema angeht und sich Worst-Case-Szenarien vorstellt und Sicherheitsanker frühzeitig einbaut. Wenn man also weiß, wen kann ich im Fall des Falles fragen und wer kann mir finanziell helfen, dann nimmt das viel Druck weg, wenn es dann zur Notsituation kommt. Allerdings wird es zu diesem Zeitpunkt schwierig noch eine Bank einzubinden, da Unternehmen in Schieflage nicht finanziert werden.

Existenzgründer mit Einstiegsgeld haben eine besondere Hürde

C.-Max: “Gilt das für alle Existenzgründer?”

B. Baum: “Im Grunde schon. Eine besondere Hürde haben Existenzgründer mit Einstiegsgeld. Hier ist die Grundlage, dass diese Gründer aus Hartz 4 kommen und somit alles verrechnet wird, was sie verdienen. Das macht es extrem schwer für diese Existenzgründer frei und eigenständig zu agieren und planen. Hier muss das Ziel sein, so schnell wie möglich aus dem Hartz 4 herauszukommen.

C.-Max: “In den Existenzgründerseminaren von Coaching-Maximal kommen die unterschiedlichen Geschäftsideen zum Ausdruck. Gibt es dort auch Ideen, die man lieber gleich verwerfen möchte?”

B. Baum: “Nein. Die meisten Existenzgründer kennen Ihre Kompetenzen sehr gut und haben Ihre Ideen schon auf Ihre Fähigkeiten abgestimmt. Was wir allerdings immer wieder tun müssen in den Existenzgründerseminaren ist die Erwartung zu senken. Viele Existenzgründer haben viel zu hohe Erwartungen, was die Unterstützung angeht und hier ist es wichtig das rechte Maß zu finden. Und natürlich auf eine Schwierigkeit der Selbstständigkeit hinzuweisen  – Vertrieb & Werbung!”

Existenzgründer sind auch Verkäufer

C.-Max: “Mit Vertrieb meinst Du direktes Verkaufen?”

B. Baum: ” Natürlich. Hier hapert es bei  den meisten. Jeder Existenzgründer muss sich bewusst sein, dass er auch ein Verkäufer wird und dazu gehört auch, sich aktiv auseinander zu setzen mit den unterschiedlichen Akquiseformen. Und ja – dazu gehört nach wie vor auch Telefonieren, Messebesuche und direktes Kontakten.”

C.-Max: “Puh, das kann einem schon ein wenig Angst machen, oder?”

B. Baum: “Angst soll es nicht machen, aber Respekt sollte man schon haben. Die Aufgaben sind vielfältig, nicht immer geht einem alles glatt von der Hand. Wer jedoch richtig den brennenden Wunsch im Herzen trägt, die Begeisterung in sich trägt und motiviert ist, der schafft es auch. Es gibt für alles eine Lösung und Hilfe.”

Existenzgründungszuschuss & Gründercoaching Deutschland als Fördermittel der Existenzgründung

C.-Max: “Mal einen Themenwechsel: Die Förderungsleistung für den Existenzgründerzuschuss sind massiv gekürzt worden. Dies hat doch mit Sicherheit indirekt auch Einfluss auf das Gründercoaching Deutschland. Wie siehst Du das?

B. Baum: “Grundsätzlich wird sich die Qualität in der Beratung durchsetzen. Dies wird auch in Bezug auf die Beratungsleistung im Gründercoaching Deutschland so sein. Diejenigen, die das Massengeschäft im Visier haben, die werden mit Sicherheit die Auswirkungen zu spüren bekommen. Erst einmal gilt es in Ruhe abzuwarten und schauen wie sich die Behörden sortieren. Gleichzeitig ist es natürlich auch so – dort wo ein Fördermarkt ist, wird es auch immer welche geben, die Lücken finden und nutzen. Dies aber zu Verallgemeinern ist meines Erachtens nicht zulässig und stimmt auch nicht mit der Realität überein.

Coaching-Maximal – ein sicheres Netzwerk für Existenzgründer

C.-Max: “Wo siehst Du das Potenzial von Coaching-Maximal?”

B. Baum: “Die Stärke unseres Netzwerkes liegt eindeutig in der Bündelung unserer Kompetenzen. Dadurch gelingt es uns, dass wir nahezu alle Bedürfnisse des Kunden abdecken. Und wenn wir ein Thema mal nicht haben, dann haben wir außerhalb unseres Netzwerkes Kollegen, die wir sehr gern weiterempfehlen. Wir lassen unseren Kunden nicht allein, er findet bei Coaching-Maximal stets einen möglichen Weg oder Lösung für sein Anliegen.

C.-Max: “Abschließend eine letzte Frage: Was wünscht Du Dir persönlich von potenziellen Existenzgründern bzw. welchen eindringlichen Rat gibst Du ihnen?”

B. Baum: “Ich wünsche mir und den Existenzgründern, dass sie wasserdichte Businesspläne haben und somit Ihre Geschäftsidee erfolgreich wird. Ein wasserdichter Businessplan bietet die optimale Grundlage für beste Förderung.”

C.-Max: “Birgit, vielen Dank für dieses herzliche und offene Gespräch. Alles Gute für das neue Geschäftsjahr 2012 und viel Freude im Netzwerk.” – wenn Du Fragen an uns hast, schreibe uns. Wir freuen uns auf Dich.

Coaching-Maximal bietet regelmäßig Existenzgründerseminare an. Innerhalb von vier Tagen stehen vier erfahrene Coaches für die Existenzgründer zur Verfügung. Doch was machen die vier Tage aus? Was passiert in den vier Tagen? Heute beantworten wir Euch ein paar Fragen rund um das Thema Existenzgründerseminar.

Existenzgründung – Was gilt es zu beachten? Wie sieht der Fahrplan aus?

Coaching-Maximal erörtert innerhalb der vier Tage, welcher Gründungsablauf eingehalten werden muss. Dazu erhalten die Existenzgründer Information, welche Anlaufstellen es gibt. Wo befindet sich das Finanzamt und Gewerbeamt, wie funktioniert die Gewerbeanmeldung? Die fachkundige Stellungnahme erhältst Du durch unsere erfahrenen Coaches aus dem Netzwerk von Coaching-Maximal. Diese Informationen gibt es für Dich i. d. R. im Rahmen der Existenzgründerseminare von Coaching-Maximal.

Gibt es Hilfe beim Business-Plan?

Na klar. Coaching-Maximal erarbeitet mit Dir den Businessplan, denn ohne Businessplan wird es schwer Startgelder, wie z.B. Existenzgründungsförderung, zu bekommen. Was alles jedoch in den Businessplan reingehört, die Reihenfolge des Aufbaus, sowie die Frage nach Warum und Sinn des Businessplans – diese Fragen sind Bestandteil der viertägigen Existenzgründerseminare von Coaching-Maximal.

Welche Fördermittel stehen einem Existenzgründer zur Verfügung?

In jedem Existenzgründerseminar ist das Thema Fördermittel das Top-Thema. Hierbei gilt zu beachten, dass Berlin neben den üblichen Fördergeldern, wie Gründungszuschuss und Einstiegsgeld, noch weitere Förderprogramme für Existenzgründer in Berlin bereit hält. Das Thema Fördermittel wird auch von Coaching-Maximal umfassend im Existentgründerseminar behandelt.

Bin ich überhaupt reif für ein Selbstständigkeit?

Bin ich überhaupt ein Existenzgründer? Wie sieht es mit meiner Motivation aus? Werde ich überhaupt eine Chance haben? Was ist mit Stolpersteinen und inneren Hürden? Auch diese Fragen werden im Existenzgründerseminar von Coaching-Maximal unter die Lupe genommen. Die erfahrenen Coaches stellen Ihr Praxiswissen zur Verfügung und geben Ihnen hilfreiche Tipps. Alle relevanten Themen der Existenzgründung, finden sich im viertägigen Existenzgründerseminar von Coaching-Maximal wieder und können ausgiebig besprochen werden.

Wann ist der nächste Termin zum Existenzgründerseminar bei Coaching-Maximal?

Das nächste Existenzgründerseminar findet in der Zeit vom 21.02.2012 bis 24.02.2012 jeweils von 10-16 Uhr statt. Hier kannst Du Dich direkt anmelden bei Coaching-Maximal.

Die Existenzgründerförderung nach der man für 9 Monate Existenzgründungszuschuss von der Agentur für Arbeit bekommt findet bald ein Ende. noch besteht jedoch die Möglichkeit sich die Förderung nach dem alten Modell zu sichern.

Über unser Partnernetzwerk gründungszuschuss.de gibt es einen Überblick wie Sie die Sicherung der Förderung noch schnell erledigen. Dazu folgen bitte zum folgenden Artikel www.gruendungszuschuss.de/gruendungsfoerderung/gruendungszuschuss – sollten Sie schon Ihren Antrag in den Händen haben und noch Hilfe beim Businessplan benötigen oder Ihnen fehlt noch die fachkundige Stellungnahme, dann helfen wir Ihnen schnell weiter.

Oder Ihre Existenzgründungsförderung läuft aus und Sie benötigen noch eine Vorlage für die Verlängerung des Existenzgründungszuschusses, dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir senden Ihnen auf Wunsch eine entsprechende Vorlage zu, dazu benutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Denke Sie daran, um Ihr Business zu festigen steht Ihnen das Gründercoaching Deutschland zur Verfügung. Diese staatliche Förderung ermöglicht Ihnen mit nur einem Eigenanteil von 10%, wenn Sie aus der Arbeitslosigkeit gegründet haben, eine intensive Zeit mit einem Coach zu verbringen und Ihre Marketing- und Businessstrategien zu betrachten, neu zu gestalten, Lücken aufzudecken und Ihr Business weiter zu stabilisieren. Auch hier stehen wir Ihnen sehr gerne zur Seite und helfen Ihnen bei der Antragstellung. Hier finden sie weitere Infos zum Gründercoaching Deutschland.

Um Kunden zu bekommen muss ich täglich telefonieren. Zu verschiedenen Themen und dennoch geht es immer darum, einen Zuschlag zu bekommen für ein Projekt oder eine Broschüre mit tollen Trainings weiterzureichen oder Einladungen zu verteilen u.s.w. und egal wie ich mich versuche, ich lande doch immer wieder vor dem Telefon. Wie ein Monster liegt es vor mir und blinkt mich höhnisch guckend an. Manchmal habe ich das Gefühl, ich höre solche Sätze wie: “Ha, den Termin machst Du nie!” oder “Deine Broschüre wird für immer und ewig verschimmeln!” oder “Niemand interessiert sich dafür, was Du anbietest!”

Geht Ihnen das auch so?

Anfangs habe ich ungefähr so angefangen: „Guten Tag Frau Pandschig – Puh, Glück gehabt, hab den Namen richtig verstanden – ich bin Sonja Dif, arbeite für Coaching-Maximal und möchte Ihnen ein ganz neues, innovatives Führungsseminar mit intensivem Praxisteil anbieten. Ist das für Sie von Interesse? So oder so ähnlich betrat ich, wie wahrscheinlich Tausende Selbstständige vor mir, das feindliche Terrain der  Kaltakquise – und wenn ich Glück hatte, dann bin ich sogar noch zur Frage gekommen, ob denn Frau Pandschig unsere Broschüre mal haben wolle.

Mir war es immer unangenehm, wollte es möglichst schnell hinter mich bringen und fiel deshalb gleich zu Gesprächsbeginn mit meinem Anliegen wie eine berstende Tür ins Haus.

Das Problem dabei ist nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass der potenzielle Kunde aus seiner momentanen Tätigkeit gerissen wird, sich überrumpelt fühlt und spontan erstmal in Abwehrstellung geht, ist groß.

Jetzt bin ich gerade dabei ein andere Methode anzugehen, denn ich habe mir einfach mal überlegt, wie ich selber telefonieren würde. Ich beginne nun nicht mehr mit meinem Anliegen, dass ich unbedingt unser supertolles, innovatives Training-on-the-Boat vorstellen möchte, sondern ich frage den Kunden, ob er einen Bedarf für Seminare hat. und welche Form von Seminaren für Ihn gerade interessant ist.

Ich versuche im Gespräch herauszufinden, was der Kunde sich vielleicht für ein Seminar wünschen würde und wenn ich dann eine Idee im Kopf habe, biete ich an ins Gespräch zu kommen.

Ich bin davon überzeugt, dass es zu angenehmeren, lockereren und erfolgreicheren Gesprächen führt, wenn ich mich selbst nicht in den Vordergrund spiele. Noch bin ich in der Testphase, doch ich werde berichten, wie die Erfahrungen sind.

Und dann wird hoffentlich irgendwann das Telefonat folgendermaßen ablaufen: “Guten Tag Frau Pandschig, mein Name ist Sonja Dif von Coaching-Maximal. Wir bieten Führungskräftetrainings und bevor ich mit der Tür ins Haus falle, würde mich erstmal interessieren, ob Sie gerade über ein Seminar nachdenken?” – “Ja, das tun Sie, wunderbar. Und wie sähe Ihr Wunschseminar aus? Was sollte das Seminar idealerweise erfüllen?” – “Mmmmh, das sehe ich genauso. Und wie sieht es mit praxisbezogenen Übungen aus?” – “Sehen Sie, ich finde auch, dass man nur etwas lernt, wenn man es selbst ausprobiert und Erfahrungen sammelt. Möchten Sie vielleicht eine neue Erfahrung sammeln in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung?” – “Sehr gerne, ich sende Ihnen alles Wissenswerte zu und dann kommen wir einfach nochmal ins Gespräch.” – So oder ähnlich, könnte es laufen…. – Fortsetzung folgt…

Existenzgründer stehen vor vielen Entscheidungen während des Gründungsprozesses. Eine davon ist: “Bin ich Kleinunternehmer und nehme ich die Kleinunterregelung in Anspruch?” und “Was bedeutet das für mich – hat es Vorteile oder Nachteile?”. Wie immer im Leben gibt es auch hier zwei Seiten, die es zu beleuchten und abzuwägen gilt. Vorab erstmal die Nachricht, wenn Du die Kleinunternehmerregelung anwendest, kannst Du dies auch jederzeit rückgängig machen. Wenn Du sie ausschließt, dann bindest Du dich als Existenzgründer für 5 Jahre an diese Entscheidung. Ein richtig oder falsch gibt es in dem Sinne nicht, nur eine Abwägung und ich gebe Dir nun einige Infos, die Dir vielleicht helfen, deine Entscheidung leichter zu finden.

Was besagt die Kleinunternehmerregelung?
Die Kleinunternehmerregelung besagt, dass Du vom Finanzamt, als Kleinunternehmer mit niedrigem Umsatz, wie ein Nichtunternehmer behandelt wirst.

Welche postiven Aspekte bringt das mit sich?
Der Vorteil besteht darin, dass Du keine Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen und keine Umsatzsteuerveranmeldung machen musst. Es hat weiterhin den Vorteil, dass Du nur eine sogenannte “einfache Buchführung” betreiben kannst. Du brauchst also keine Bilanzierung zu tätigen, solange Du die Grenzen für Umsätze, Gewinne und Wirtschaftswerte nicht überschreitest. Diese Grenzen sind:

  • Umsätze: 500.000 Euro
  • Gewinn aus Gewerbebetrieb oder aus Land-und Forstwirtschaft 50.000 Euro

So ganz aus der Nummer Buchführung kommst Du auch als Kleinunternehmer nicht raus. Ist auch nicht empfehlenswert, denn es gehört zum Lernprozess der Selbstständigkeit und Existenzgründung dazu, dass man sich mit seinen Finanzen beschäftigt.
Bei Anwendung der Kleinunternehmerregelung musst Du deshalb darauf achten, dass Du alle Belege (Ausgaben/Einnahmen) sammelst und diese chronologisch sortierst. Eine gute Übersicht gibt Dir der folgende Link: http://www.kleinunternehmerregelung.org/buchfuehrung.php

Aus persönlicher Erfahrung heraus, rate ich Dir die Kosten für einen Steuerberater nicht zu sparen:

  1. Du brauchst dann nur Deine Belege ordentlich sortieren und abheften.
  2. Du ersparst Dir Stress und Schwierigkeiten im Briefverkehr mit dem Finanzamt und vermeidest Fehler bei der Anwendung der Kleinunternehmerregelung. Denn der Teufel steckt bekanntlicherweise in den Details.
  3. Du hast genügend Zeit für Dein Kerngeschäft, Deine Akquise und das was Dir Spass macht.

Wo soviel Positives zu finden ist, gibt es natürlich auch Aspekte zu bedenken und die, in Deine Abwägung mit einbezogen werden sollten.

Mit der Entscheidung zur Anwendung der Kleinunternehmerregelung entscheidest Du Dich auch gegen die Berechtigung des Vorsteuerabzugs, d.h. Du muss bei Rechnungen die MwSt selbst bezahlen und kannst diese nicht als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Dabei kann sich dies manchmal wirklich lohnen. Wenn Du nämlich große Anschaffungen oder Ausgaben hast, die höher sind, als die zu vereinnahmende Umsatzsteuer, dann würdest Du ein Plus in Deinem Portemonnaie verzeichnen.

Solltest Du Dich also für die Umsatzsteuer entscheiden, musst Du dies gegenüber Deinem zuständigen Finanzamt erklären. Bedenke dabei auch, dass diese Erklärung für 5 Jahre bindend ist, wenn Du Existenzgründer bist.

Übersteigst Du jedoch die Umsatzgrenze von 17.500 Euro, dann musst Du sowieso auf alle Einnahmen Umsatzsteuer erheben. In diesem Fall greift die Kleinunternehmerregelung nicht mehr.

Anzeigepflicht auf der Rechnung:
Wenn Du Dich für die Kleinunternehmerregelung entscheidest, dann muss das auf Deiner Rechnung erkennbar sein. Dazu genügt der Satz: “Es handelt sich um eine Rechnung im Sinne des §19 UStG.” – Wichtig ist die Angabe §19 UStG und keine Ausweisung der MwSt. Selbstverständlich gehören auf eine ordentliche Rechnung Adresse, Rechnungs-Nummer, Steuernumme, Kontoverbindungsdaten, Grund der Rechnung, Zahlungsfristen und Unterschrift.

Persönliche Tipps aus meiner Erfahrung heraus:

  • Rede mind. einmal beratend mit einem Steuerberater. Der sollte Dir auch sagen können, mit welchem Kostenpunkt Du rechnen kannst.
  • Beginne mit der Kleinunternehmerregelung und sammle erste Erfahrungen in der Buchführung.
  • Lerne Dein Geschäft kennen, gewöhne Dich an die Zahlenarbeit.
  • Kontrolliere Deine Einnahmen und Ausgaben. Wenn Du merkst, dass sich die Vorsteuer lohnen würde, dann kannst Du immer noch jederzeit wechseln.

und hier empfehle ich Dir einige weiterführende Links zum Thema: Kleinunternehmerregelung, Buchführung, EÜR:

http://www.kleinunternehmerregelung.org/

http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/vorbereitung/gruendungswissen/steuern/00886/index.php

http://www.gruenderlexikon.de/kleinunternehmer

http://www.steuertipps.de/lexikon/kleinunternehmerregelung

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinunternehmerregelung

Wenn Dir dies weitergeholfen hat, dann empfehle die Infos weiter. Wenn Du Fragen hast, dann lass sie hier, ich werde versuchen Antworten zu finden. Wenn Du Kommentare und auch Tipps hast, dann immer her damit, ich freue  über Austausch und Feedback.

Kommen Sie in die Kontakte…

… dann gelingt es Ihnen neue Kundenbeziehungen aufzubauen und Kunden zu gewinnen. Natürlich, als Existenzgründer/in hat man keine Zeit, schwimmt in seiner eigenen Suppe herum und hat dennoch ein schlechtes Gewissen, wenn man abends ein Bierchen trinkt. Alles richtig und dennoch zeigt mir meine eigene Erfahrung, dass Sie Menschen kennenlernen müssen, wenn Sie erfolgreich selbstständig sein wollen. Es ist genauso wie in der Liebe: der Traumkunde oder die Mega-Aufträge und -Angebote werden nicht an der Tür klingeln, genauso wenig der Traumprinz.

Sie müssen hinausgehen in die Welt. Zeigen Sie sich, sprechen Sie über Ihr Business, kommen Sie in die Kontakte.

Hier mal zwei Vorschläge: das Unternehmerfrühstück: hier haben Sie die Möglichkeit sich vorzustellen, Menschen kennenzulernen und in die Kontakte zu kommen. weiter Infos unter: http://www.berlinerkontakte.de/index.ph

Oder Sie kommen mal zum Gründertreff in Café Behring: jeden dritten Mittwoch im Monat haben Sie die Möglichkeit sich auszutauschen, über Ideen zu sprechen und Ihre Kontakte auszuweiten. der nächste Termin ist am Mittwoch: 19.10.2011 von 16-18 Uhr – weitere Infos gibt es unter: http://www.coaching-maximal.de/services/gruendertreff

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Kennenlernen.

Spätestens wenn man über den Businessplan brütet, wird man damit konfrontiert. Gibt es vielleicht Rechtsform, die ich unbedingt wählen muss auf grund meiner Geschäftsbranche? Welche Vorteile haben die einzelnen Rechtsformen. Die Gründerszene hat einen tollen Artikel zusammengestellt. Hier gibt es ein wenig Licht ins Dunkel.http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/rechtsform

Diese und andere Themen können Sie auch auf unserem “Gründertreff im Café Behring” ansprechen und diskutieren. Infos gibt es unter: www.gründersprechstunde.de

Beim “Gründertreff im Café Behring” treffen sich Existenzgründer und Coaches von Coaching-Maximal in lockerer Atmosphäre um sich gegenseitig über die Selbstständigkeit auszutauschen und über Erfahrungen zu berichten. Der Gründertreff im Café Behring bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit seine eigenen Ideen zu reflektieren, neue Impulse hinzugewinnen und neue Kontakte zu erschließen. Vielleicht findet sich auch eine Zusammenarbeit oder Mitstreiter zu neuen Projekten. Alles ist möglich.

Einmal im Monat treffen sich Existenzgründer und die Coaches von Coaching-Maximal im Café Behring, um sich untereinander auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren.

Unsere Gründungsberater stehen auf Wunsch kostenlos und unverbindlich als Experten zur Verfügung.

Der nächste Termin:

  • 15. August 2011
    ab 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr;

    im
    Café Behring, Behringstraße 6, 12437 Berlin;
    nur eine
    Minute von S-Bahnhof Baumschulenweg
    http://www.cafe-behring.de/index.html
  • nächster Termin: 19.09.2011

Die Vorteile im Überblick:

  • ungezwungenes Networking mit anderen Gründern
  • Informationen und Tipps zum Thema Gründung
  • Erfahrungsaustausch mit Gründern, die bereits gegründet haben bzw. noch gründen wollen
  • Inspiration, Denkanstöße und Motivation

Hier gibt es weitere Informationen

Heute gibt es wieder Gelegenheit sich beim Gründertreff im Café Behring auszutauschen. Der Gründertreff ist eine tolle Gelegenheit mit anderen Gründern und den Coaches von Coaching-Maximal in Kontakt zu treten. Im Impulsvortrag wird darüber nachgedacht, welche Vor-und Nachteile es hat, selbstständig zu sein. Wie gehe ich mit meiner Unsicherheit um? Bin ich mir sicher, dass die Entscheidung richtig war?

Einmal im Monat treffen sich Existenzgründer und die Coaches von Coaching-Maximal im Café Behring, um sich untereinander auszutauschen, zu vernetzen und zu informieren.

Unsere Gründungsberater stehen auf Wunsch kostenlos und unverbindlich als Experten zur Verfügung.

Los geht es um 18 Uhr im Café Behring, Behringstr. 6, 12437 Berlin (nur zwei Gehminuten vom S-Bahnhof Baumschulenweg entfernt).

Weitere Infos unter www.coaching-maximal.de

Wer dies in Bezug auf den Gründungszuschuss anwendet, erlebt ein böses Erwachen. Die geplante Fördermittelkürzung kommt fünf Monate früher als ursprünglich gedacht.

Aus der Quelle von Dr. Andreas Lutz (www.gruendungszuschuss.de) haben wir die alarmierende Nachricht erhalten, dass die von Ministerin von der Leyen geplanten Gründungszuschuss-Kürzungen nicht erst im kommenden Frühjahr, sondern bereits zum 1. November 2011 in Kraft treten werden. In einem tollen Impulsvortrag hat Frau Birgit Baum auf dem letzten “Gründertreff im Café Behring” (www.gründersprechstunde.de) davon berichtet.

Diese Neuigkeiten haben insbesondere Auswirkungen auf arbeitslose Gründungswillige. Denn sie müssen sich beeilen, wenn Sie die Förderung in der alten Form noch erhalten wollen.
Das bedeutet insbesondere für Arbeitslose, die nach dem 1. Februar 2011 arbeitslos geworden sind und gründen wollen, dass Sie nicht die vollen 9 Monate bis zur Gründung in Anspruch nehmen können.

Wer dann den richtigen Zeitpunkt verpasst und nur noch weniger als 180 Tage Arbeitslosengeldanspruch hat, ist richtig in der Klemme. Denn er fällt nach der neuen geplanten Regelungen komplett aus der Förderung heraus, da dann ein Mindestanspruch von ALG I von 180 Tagen bestehen muss, um die Möglichkeit zur Existenzgründungsförderung zu bewahren. Nach dem 01. November besteht außerdem kein Rechtsanspruch mehr auf die Förderung. Sie ist dann eine Ermessensleistung, die nach Prüfung der Geschäftsidee gewährt wird.

Da das neue Gesetz im Mai gelesen und beschlossen wurde, kann es passieren, dass die Regelung noch früher kommt als vermutet.

Das Schlimme ist, dass es keine Übergangsregelung geben wird. In diesem Fall heißt es jetzt wirklich für alle arbeitslosen Gründungswilligen:
„der frühe Vogel fängt den Wurm!“

Deshalb beeilen Sie sich, zögern sie nicht, wir helfen Ihnen gerne weiter:
www.coaching-maximal.de

Diesmal heißt es wirklich: „Der frühe Gründer kriegt die Förderung.“

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