Führungskräftetraining fördert Mitarbeiterbindung

Führungskräftetraing_Mitarbeitermotivation_FachkräftemangelIn Deutschland (aber nicht nur in Deutschland) wird ein Thema zunehmend an Relevanz gewinnen: Der Fachkräftemangel.

Einige Berufsbilder (wie die der Erzieher, IT-Experten, Ingenieure oder auch Techniker) sind schon heute akut davon betroffen. Unternehmen fällt es hier zunehmend schwerer, qualifizierte Mitarbeiter zu finden bzw. die bestehenden Mitarbeiter zu binden. Insbesondere die Bundesländer im Süden Deutschlands beklagen einen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Ein Trend der sich auf immer mehr Branchen oder Regionen ausdehnen wird. Attraktive Arbeitgeber, wie beispielsweise die Robert Bosch GmbH, rekrutieren den Nachwuchs schon lange direkt von der Universität oder Fachhochschule und entwickeln diese dann in internen Traineeprogrammen oder später in Führungskräftetrainings weiter.

Noch schwieriger haben es die kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU), die auf den ersten Blick für Fachkräfte weniger interessant sind, als die grossen Konzerne mit internationaler Ausrichtung. Den KMUs fehlt es vielmals an Bekanntheit bzw. wenn diese Bekanntheit existiert, fehlt es an der sog. Arbeitgebermarke. Diese ist aber durchaus relevant, um im Wettbewerb der Unternehmen um qualifizierte Mitarbeiter bestehen zu können. Das Thema "Employer Branding" ist hier das wichtige Stichwort unter das sich eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen subsummieren lässt. Diese verfolgen -stark vereinfacht- zwei wesentliche Ziele: 1) Mitarbeiter finden und 2) Mitarbeiter binden.

Ein attraktiver Arbeitgeber werden


Positioniert sich ein Unternehmen durch seine Arbeitgebermarke beispielsweise als faires, modernes, innovatives Unternehmen, dass einen hohen Fokus auf die Mitarbeiterentwicklung (zum Beispiel in Form von Führungskräftetrainings) legt, wird eine Beschäftigung für die umworbenen Fachkräfte in diesem Unternehmen interessanter. Ein Unternehmen, dass ein unstimmiges oder intransparentes Bild nach "außen" zeigt, wird bei der Personalrekrutierung mehr Schwierigkeiten haben.

Natürlich spielen die klassischen Parameter wie Gehalt, Aufstiegschancen, Nebenleistungen weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers. Es zeigt sich aber auch, dass Mitarbeiter zunehmend gerne als Mensch vom Arbeitgeber und nicht als (aus-)nutzbare Ressource wahrgenommen werden wollen. Wird dies dauerhaft missachtet, reagiert der Arbeitnehmer oftmals mit Abwesenheit oder Kündigung. Die Stelle nachzubesetzen bzw. bei Krankheit des Arbeitnehmers die Arbeitsaufgaben auf andere Köpfe umzuverteilen, ist nicht ohne weiteres möglich. Fachkräfte sind halt schwer zu bekommen und wenn Mitarbeiter dauerhaft mit den Aufgaben der Kollegen belastet werden, besteht auch hier die Gefahr der Kündigung. Die Lawine rollt talwärts.

Führungspersönlichkeiten mit Kompetenz


Zentrale Rolle spielen die direkten Vorgesetzten. Diese sind zunehmend in der Verantwortung diesen geänderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Nach meiner Ansicht müssen moderne Führungskräfte neben dem fachlichen "Know-How" über ein geregeltes Maß an Empathie und Menschenorientierung verfügen. Speziell in kritischen und stressigen Situationen fällt es Führungskräften schwer, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Schnell wird hier der Druck von "oben" an die eigenen Mitarbeiter 1:1 weitergegeben. Das ist in der Regel dem Vorgesetzten gar nicht bewusst, schließlich ist dieser selbst so ausgelastet, dass diese Durchleitung des Drucks für ihn der einzige Weg ist, der Arbeitsfülle gerecht zu werden.

Klar ist aber, dass eine moderne Führungskraft -speziell in den vom Fachkräftemangel betroffenen Branchen und Regionen- das Thema "Mitarbeiterbindung" stärker Beachtung schenken sollte. Mit Sicherheit unterstützt eine hohe Führungskompetenz der Führungskraft die Mitarbeiterbindung am Unternehmen. Eine gute Führung schafft die Rahmenbedingungen, die das Team bzw. der einzelne Mitarbeiter benötigt, um motiviert und erfolgreich agieren zu können. Empfehlenswert ist es daher, in die Qualifizierung der Führungskräfte zu investieren. Bereits die Teilnahme an ein oder zwei Führungskräftetrainings kann wichtige Änderungen im Führungsverhalten hervorrufen und die Mitarbeiterbindung deutlich verbessern.



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